| Chronik des TV Wallersdorf Teil 1 zu Teil 2 | |||
| Seit dem 18. Oktober 1968 gibt es
den Turnverein Wallersdorf. Bei der Gründungsversammlung an diesem Tag im Gasthaus Frisch (heute Gasthaus Danko) wurde Dr. Heinz Morhard zum 1. Vorsitzenden gewählt. Max Spanrad (damals Rektor der Volksschule Wallersdorf) als 2. Vorstand, Eduard Hoffmann als Kassenwart, Armin Bachhuber als Schriftführer, Sylvia Brunner als 2. Kassenwartin und Franz Brunner als 2. Schriftführer komplettierten die Vorstandschaft. Oberturnwart war Alfons Schöfer und damit für den sportlichen Bereich zuständig. Sabine Apfelbeck und Georg Brunner waren weitere Übungsleiter. Sie leiteten Turnstunden für die weibliche und männliche Jugend. Weitere Personen, die sich als Übungsleiterinnen anboten, waren nur wenige Wochen im Einsatz. |
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Am 30. November 1968 wurde nach endlos erscheinenden Planungs- und Bauarbeiten die Alfons-Stadler- Turnhalle eingeweiht. Damit begannen die Übungsstunden, deren Zahl sich bald erhöhte. Die Damengym- nastik wurde ins Leben gerufen und fand ebenso wie die anderen Stunden regen Zuspruch. Ergänzt wurde das sportlichen Leben durch gesellschaftliche Aktivitäten. Die erste Nikolausfeier eine sportliche Show in der Turnhalle sowie der Turnerfasching fanden großen Anklang. Auch die Wanderungen der Turner im Bayerischen Wald, geführt von Sabine Apfelbeck, fanden zahlreichen Zuspruch. Bei der Gründungsversammlung des neuen Vereins wurde der Blick nicht nur in die Zukunft, sondern auch in die Vergangenheit gerichtet. Es wurde an den Katholischen Turnverein Wallersdorf erinnert, der von 1911 bis etwa 1924 bestanden hatte. Dieser Verein hatte seine sportliche Heimat in der ersten Wallersdorfer Turnhalle in der Poststraße, damals Repräsentationshaus genannt, (eingeweiht am 1. September 1912) |
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| Ein altes Foto der damaligen Turnerriege gibt Aufschluss über das Innere der Sportstätte (im Hintergrund der Bühnenprospekt) sowie über die Aktiven In der vorderen Reihe stehen von links: Schrömer Sepp (genannt Kraft-Sepp), Miethanner Karl, Limbrunner Wast, Wimmer Anton (Hausname Karlwimmer, heute Schrömer Hermann), Sturm Ludwig (Sturm-Sailer), Schindler Karl (Schützen-Karl), Falter Alois (Lallinger in der Landshuter Straße), ein namentlich nicht bekannter Athlet, Gierl Theo (Gierl-Bäck Tell), ein weiterer namentlich nicht bekannter Sportler. Hinten stehen v. l. Lichtl Sepp, Sinkofer Schorsch, Retzer Schorsch, Wimmer Sepp (Karlwimmer), Schruf Franz (Wagner Franz), Schreiber Friedl, Hollrotter Wast und Ebner Hans. Vorne liegen links ein Schneidergeselle von Zettl Karl (Name nicht bekannt) und rechts Falter Hein (Killinger in der Osenstraße). | |||
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Während in der Gründungszeit ein wesentliches Ziel des Turnens die Wehrertüchtigung war, gewann nach dem Ende des ersten Weltkrieges wieder das Geräteturnen an Bedeutung. Die Körperschule kam im Gegensatz zu manchen heutigen Sportstunden nie zu kurz. Regelmäßig (ein- bis zweimal pro Jahr) gab es eine (laut Zeitungsanzeige) bunte Turnvorstellung mit reichhaltigem, gemischten Programm, die von der Kapelle Schmidt umrahmt wurde. Auch leichtathletische Wettkämpfe wurden veranstaltet, z. B. Stafettenläufe gegen andere Turnvereine. Die stärksten Turner beteiligten sich bei Wett-Turnen umliegender Turnvereine, die häufig zum Volksfestprogramm gehörten. |
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Zumindest einmal richtete auch der 1. TV Wallersdorf ein Wett-Turnen aus und zwar im Rahmen des Gründungsfestes mit Fahnenweihe am 3. und 4. Sept. 1921. Die Teilnehmer kamen aus ganz Niederbayern von Passau bis Landshut. Sieger des Fünfkampfes wurde Georg Huber aus Dingolfing mit 98 Punkten. Bester Wallersdorfer war Ebner Sebastian mit 74 Punkten auf Platz 21. Der Ablauf des Gründungsfestes ist aus der Zeitungsanzeige ersichtlich. | ||
Wieder
zurück zum TV Wallersdorf von 1968: Fünfzehn Jahre, bis zu seinem Tode im August 1983 stand der
Gründungsvorstand Dr. Heinz Morhard an der Spitze des Turnvereins. Seit 1997 führt Willi Ruhstorfer
den TV Wallersdorf, der inzwischen auf eine Mitgliederzahl von 1100 angewachsen ist. |
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